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Lockere Betrachtung über Joggen, Motivation und Begeisterung

Copyright © by Albrecht-E. Arnold/www.pixelio.de

Heute war ich mal wieder walken im Englischen Garten. Es ist Sonntag, es regnet nicht und es ist nicht zu früh am Morgen, da begegnet man dann schon einigen Joggern. Und während ich so flott gehe, beobachte ich die entgegen kommenden Läufer. Schon oft fiel es mir auf, heute jedoch besonders, dass es manchen gar keinen Spaß zu machen scheint. Die Augen sind auf den Boden gerichtet, die Schultern hängen, die Mundwinkel zieht’s nach unten, die Beine schlurfen bei manchen noch über den Boden …. und das soll dann gut sein?

Als ich so mehrere Läufer betrachtete, fragte ich mich, was die Menschen wohl bewegt, sich zu bewegen, obwohl es doch augenscheinlich nicht sehr bewegend war. Vielleicht würde mir jetzt der eine oder andere mit der  Antwort kommen: „Ja, äußerlich sieht man’s nicht so, aber innerlich bewege ich mich unglaublich gern“. -:)

Immerhin muss man ja allen zugute halten, dass sie ihren inneren Schweinehund besiegt haben und was für Ihr Wohlbefinden getan haben. Die Frage ist jetzt nur: Nützt es demjenigen wirklich, auch wenn es ihm vielleicht keinen Spaß macht? Ist die Wirkung der Motivation, die man immerhin gehabt hat, um sich aufzuraffen und joggen zu gehen, nicht gleich wieder verpufft, wenn man nicht auch den Spaß und die Begeisterung dazu hat? Und ist es nicht einfach in jedem Lebensbereich so, dass es um schwieriger wird, je weniger Freude man an einer Sache hat?

Motiviert man sich, weil man glaubt, dass etwas notwendig ist und getan werden muss oder ist man unglaublich motiviert, weil das, was man tut, zu einem inneren Bedürfnis wird. Und würde man das einem Menschen im letzteren Fall nicht auch äußerlich ansehen? Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass jede Körperzelle aussagt, ob etwas mit Freude getan wird oder nur aus Pflichtbewusstsein, in unserem Fall Pflichtbewusstsein seinem Körper oder seiner Gesundheit gegenüber. Wer etwas nur aus Pflichtbewusstsein macht, wird NIE zur Begeisterung kommen.

Ob Sie nun gerne joggen, Tennis oder Golf spielen: Machen Sie es mit Begeisterung! Da kommen wir zu der Frage: Was motiviert Sie am meisten? Vergessen Sie am besten alles, was Ihnen nicht zu 100% Freude bereitet. Wenn Sie nur Laufen, weil es gesund ist, sehen Sie so aus wie die geschätzten 75 %, die ich heute morgen gesehen habe. Die ganze Körperhaltung sagte aus: Ich will eigentlich nicht, aber ich sollte wohl.

Die restlichen 25 % teilten sich auf in Paare oder Freunde, die während des Laufens miteinander gesprochen haben und in Sololäufer, die alle einen ganz zufriedenen und heiteren Gesichtsausdruck hatten.

Viele von den Joggern verschlossen sich auch noch die Ohren vor der Außenwelt mit Musik aus Ipods-Kopfhörer o.ä. Mag sein, sie brauchen das für den Laufrhythmus, dabei ist es so leicht, seinen eigenen Rhythmus zu finden und vielleicht auch wichtig, mal seinem Körper und seiner Seele „zuzuhören“ und nicht von sich selbst abzulenken.

Joggen vermittelt und begünstigt eine großartige Fähigkeit, nämlich die Ausdauer. Wenn man lange genug joggt, ich glaube, man spricht von einer Stunde, dann soll es sogar Glückshormone frei setzen. Vielleicht warten ja auch viele darauf, wenn sie so vor sich hin joggen. Das Glücksgefühl tritt vermutlich dann ein, wenn sie endlich zuhause sind. Aber das Glück ist doch schon, dass man das, was man tut, mit Freude tut. Für mich ist das in jedem Fall ein großes Glücksgefühl.

Wenn Sie das nun auf Ihre berufliche Tätigkeit übertragen, sollte es nicht anders sein. Üben Sie Ihren Beruf aus, weil Sie müssen oder weil Sie ihn unglaublich lieben? Wenn es nicht so ist, nehmen Sie die Stöpsel aus den Ohren, hören Sie auf Ihr Inneres. Fragen Sie sich, was Sie wirklich von Herzen gern machen würden und richten Sie all Ihr Streben danach aus. Verspüren Sie ein Glücksgefühl bei dem Gedanken an das, was Sie gern tun oder tun würden? Dann ist es das Richtige!

Begeisterung und Ausdauer wird Sie zum Ziel bringen und jede Ihrer Körperzellen strahlen lassen. Ändern Sie Schritt für Schritt alles, was Sie nicht erfreut. Glauben Sie mir, das geht. Werden Sie zum fröhlichen „Jogger“, nicht weil Sie müssen, sondern weil Sie wollen! Das ist die beste Motivation und das Glücksgefühl ist da, denn Sie laufen nicht vor dem Leben davon, sondern in Ihr neues Leben hinein.

Warum schaffen es immer wieder Menschen, die ganz unten waren, sich aufzurappeln und unglaublich erfolgreich zu werden? Weil sie eine unbändige Lust am Leben verspüren und dieses Leben nicht nur pflichtbewusst absolvieren wollen. Sie wollen aus ihrem Leben ein Meisterstück machen. Und diese Möglichkeit hat jeder, wage ich mal zu behaupten. Es muss durchaus nicht immer der finanzielle Erfolg sein, es kann sich genausogut auf das Privatleben richten oder auf die Gesundheit oder oder oder.

Das hat sicher auch ein Stück mit Eigenliebe zu tun, aber das ist ein anderes Kapitel…

Betrachten Sie nichts in Ihrem Leben als Endziel, schauen Sie nicht auf den Boden, sondern richten Sie Ihren Blick zum Horizont. Es ist einfach zu schade, nur die kurzen Wege zu sehen. Der Autor des Buches Die 4-Stunden-Woche Timothy Ferris bringt es auf den Punkt mit diesem Satz: „Das Leben ist zu kurz, um es zu verschwenden, aber es ist auch zu lang, um Pessimist oder Nihilist zu sein. Was auch immer Sie gerade tun, es ist nur eine Zwischenstufe auf dem Weg zum nächsten Projekt oder Abenteuer“.

Also lassen Sie uns mit Begeisterung weiterlaufen …

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