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Network-Marketing – top oder flop?

Auf der Suche nach einer Tätigkeit, die man auch von zuhause aus machen kann, stößt man unweigerlich auf die mannigfaltigsten Network-Angebote. Jedes klingt erstmal auf seine Art verlockend. Und natürlich habe auch ich versucht, mit Network-Marketing erfolgreich zu sein. Ich habe mich in diverse Firmen eingeschrieben und habe letztendlich doch gemerkt, dass das kein Geschäft für mich ist. D.h. nicht, dass ein anderer nicht damit erfolgreich sein kann, nur für mich habe ich das Thema abgehakt.

Vor kurzem habe ich mich wieder bei einem Network-Marketing-Unternehmen abgemeldet, diesmal wirklich das letzte. Es hat wieder nichts gebracht. Gut, hier will ich wirklich nicht ungerecht sein: ich habe ganz einfach nichts dafür gemacht. Und wie heißt es so schön: von nichts kommt nichts. Hier war es so, dass ich effektiv keine Zeit dafür hatte. Passives Einkommen heißt ja nicht, dass man passiv sein soll, um ein Einkommen zu erhalten. Jedoch: Man kann und soll sich ja nicht zerreissen. Mit meinen diversen Internetseiten bin ich schon ans Limit gestoßen, was die Überwachung, die Newsletter und das Updaten der Seiten betrifft. Vor einigen Monaten, als ich damit anfing, dachte ich aber, ich könnte ja dieses eine Network, noch dazu von einem guten Internetmarketer empfohlen, auch noch mitmachen.

 Es hatte ja auch nichts mit Schönheitswässerchen, Nahrungsergänzungen etc. zu tun und es würde nur über Internettätigkeit zu vermarkten sein. Außerdem lockte mich – wieder mal – der Ausdruck „Passives Einkommen erzielen“. Klingt ja auch so schön. Man hat schon bei dem Wort „passiv“ das Gefühl, man liegt am Meer, die Sonne scheint und in der Zwischenzeit rackert sich dein liebes Goldeselchen für dich ab und es füllt sich dein Konto von ganz alleine.

Bis dahin hatte ich auch schon Erfahrungen im Network gemacht, in diversen Firmen mich umgeschaut. Wenn ich so zurück denke, habe ich angefangen mit Neways, weil mich die Produkte so faszinierten, die ich übrigens immer noch benutze, weil sie wirklich hervorragend sind. Und man hatte mir gesagt, ich könnte damit ein passives Einkommen erzielen. Ich hatte mir auch schon eine hübsche Downline aufgebaut und Meetings abgehalten, Kaltacquise gelernt, Anzeigen geschaltet, halt alles, was so dazugehört. Nur verdient habe ich dabei nicht viel, da, wie ich später merkte, der Marketingplan doch nicht das Gelbe vom Ei ist. Es hat mich wahnsinnig viel Zeit und auch Geld gekostet, denn man sollte ja doch monatlich ein hübsches Sümmchen in die Produkte investieren. Ja, und vom passiven Einkommen blieb nicht mehr viel übrig. So habe ich mich dann im Lauf der Zeit in verschiedene Firmen eingeschrieben und mich dort umgesehen, mit einem – wie ich sagen muss – guten Sponsor an meiner Seite. Er hat mich unterstützt, mir viel beigebracht und ich möchte diese Zeit auch nicht missen. Und ich glaubte immer noch an ein Leben mit passivem Einkommen.

Ich lernte, wie man Menschen anspricht, wie man sie mit einem Telefonat zu einem persönlichen Gespräch bringt. Kurz – ich habe die Angst verloren, mit fremden Menschen ein Gespräch anzufangen. Eigentlich war es schon das wert, ins Network-Marketing einzusteigen.

Hinter diesen ganzen Aktivitäten, die ich aufbrachte, lauerte aber immer das Ziel, mal gar nichts mehr tun zu müssen, sondern mir ein „passives Einkommen“ zu erzielen und dann wirklich so leben zu können, wie ich will. Was für ein grotesker Gedanke, wenn man nicht schon mit Geld geboren wird. Denn um ein Einkommen zu erzielen, darfst du in diesem Geschäft nie – aber auch schon gar nie – passiv sein. Du musst immer tun, immer – Tag und Nacht. Denn wenn du aufhörst zu tun, tut es deine ganze Downline und alles, wofür du hart gearbeitet hast, bricht über Nacht zusammen.

Für mich ist dieser Ausdruck „passives Einkommen“ inzwischen fast eine Farce geworden, weil er aus meiner Sicht einfach nicht stimmt und ein Network-Unternehmen dich mit dieser Phrase lockt und belügt. Als Mitarbeiter einer solchen Firma versucht man ja auch Mitarbeiter zu generieren, indem man sie mit dem Begriff ködert, dass sie lebenslang ein passives Einkommen erhalten.

Sicher, man kann auch sehr sehr viel Geld verdienen, aber dann musst du ziemlich am Kopfanfang des Unternehmens stehen oder von einem anderen Network bereits eine Riesendownline mitbringen. Vielleicht schafft es der ein oder andere auch als Quereinsteiger, aber dann hat er ein irrsinniges Talent für dieses Geschäft und er arbeitet wie besessen. Nur wenn er beides mitbringt, nur dann kann er es schaffen. Und wie schon gesagt, passiv darf er überhaupt nie sein. Hinzu kommt, dass der Marketing-Plan eines Unternehmens sehr gut sein muss.

Besonders in diesem Geschäft spielt die Motivation eine große Rolle. Hier ist vor allem wichtig, dass man seine Downline motiviert. Wenn das nicht passiert, tut sich überhaupt nichts. Dann hat man nicht mal ein passives Aus-, geschweige denn Einkommen. Diese Motivationstätigkeit, die gerade im Network unumgänglich ist, erfordert natürlich auch einen hohen Energieeinsatz. Du musst immer da sein, immer ansprechbereit, darfst nie zugeben, dass du auch mal müde bist. Immer schön locker flockig -:)

Wenn man das mal gemacht hat, weiß man wie es um die Arbeitswilligkeit der Menschen bestellt ist. Wie bequem sie im Grunde ihres Herzens eigentlich alle, bis auf wenige Ausnahmen, sind.

Kurz und gut, ich habe mich entschlossen, dieses Gewerbe aufzugeben, da ich erkannt habe, dass es letztendlich auch nicht meine Welt ist und mir auch nicht unbedingt liegt. Ich möchte den Menschen nicht immer viel zu teure Produkte verkaufen müssen, und ihnen sagen, dass dieses Produkt das Beste ist, was derzeit am Markt ist. Und wenn Sie es selbst vertreiben, sich die Kosten bald wieder hereinholen. Und und und ….

Passives Einkommen, ja das hätte ich gerne. Wer nicht? Aber ich glaube, da bin ich mit meinem Internetmarketing doch um einiges besser dran. Ich muss die Menschen nicht überzeugen. Ich zeige ihnen meine Seiten und sie können kaufen oder auch nicht. Ich muss niemand im wahrsten Sinn des Wortes überreden. Ich muss genau so tun – „Tag und Nacht“, aber mit dem Unterschied, ich locke niemanden mit „passivem Einkommen“ und ich bin nicht diesem grenzenlosen Druck ausgesetzt. Hier kann ich wirklich arbeiten, wann und wo ich will, bei Tag oder Nacht. Auf meiner Seite www.geldverdienen-welt.de zeige ich verschiedene Wege des Geldverdienens auf, aber ich werde kein Network mehr empfehlen.

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